Verträglichkeit
Testosteronpräparate sind hochwirksame Arzneimittel. Jedes Arzneimittel kann Nebenwirkungen haben. Aus der jahrelangen Erfahrung mit Testosteronpräparaten weiß man aber, dass die Behandlung sehr sicher ist.
Testosteronpräparate sind hochwirksame Arzneimittel. Jedes Arzneimittel kann Nebenwirkungen haben. Aus der jahrelangen Erfahrung mit Testosteronpräparaten weiß man aber, dass die Behandlung sehr sicher ist.
Die nachfolgend genannten möglichen Nebenwirkungen müssen nicht bei jedem Patienten auftreten. Auch können sich die verschiedenen Präparate und Darreichungsformen (Spritze, Gel, Kapseln etc.) hinsichtlich ihres Wirkungs- und Nebenwirkungsprofils unterscheiden. Beachten Sie daher immer die Produktinformationen des Produkts, das Ihnen verschrieben wurde.
Im Folgenden werden ausgewählte typische Testosteron-Nebenwirkungen beschrieben:
- Am häufigsten wird über lokale Nebenwirkungen berichtet: bei Injektionen z. B. über kurz dauerndes Druckgefühl an der Injektionsstelle, bei transdermalen Präparaten über leichte Reizungen an der betroffenen Haut- bzw. Schleimhautstelle.
- Am Beginn einer Testosterontherapie kann es zur Gewichtszunahme kommen, da sich der Muskel schneller aufbaut als das Fett abgebaut wird.
- Libidoveränderungen und erhöhte Erektionshäufigkeit werden beschrieben.
- Im Allgemeinen führt eine Testosteronbehandlung zur reversiblen Unterbrechung oder Verminderung der Spermienproduktion.
- Gelegentlich tritt zu Therapiebeginn leichte Akne auf. Testosteron regt die Produktion der Talgdrüsen in der Haut an. Dies hat den gewünschten Effekt einer guten Hautdurchfettung und wirkt trockener Haut und Faltenbildung entgegen. Es kann aber auch anfänglich zu einer Überproduktion von Talg kommen. Akne zu Therapiebeginn ist eine vorübergehende Erscheinung, die fast immer spontan zum Stillstand kommt.
- Bei zu hoher Testosteron-Dosierung kommt es zu einer gesteigerten Bildung von roten Blutkörperchen (Polyglobulie). Dies könnte die Fließeigenschaft des Blutes verschlechtern. Es wird dann eine Therapiepause eingelegt und die Normalisierung des Blutbildes abgewartet.
- Hoch dosierte oder länger dauernde Testosterongaben erhöhen gelegentlich die Neigung zu Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme).
- Manchmal können anfänglich Brustschmerzen oder eine Brustvergrößerung auftreten. Dies bildet sich in der Regel zurück.
In jedem Fall wird Ihr Arzt die Verträglichkeit und den Erfolg Ihrer Testosteronbehandlung regelmäßig kontrollieren.
Mehr zur Therapiekontrolle
Rechtshinweis
Sie finden in diesem Kapitel allgemeine Aussagen zur Testosteronbehandlung. Die unterschiedlichen Präparate und Darreichungsformen (z.B. Sprize, Gel) können sich hinsichtlich ihres Wirkungs- und Nebenwirkungsprofils unterscheiden. Verbindlich sind immer die Produktinformationen des Präparates, das Ihnen verschrieben wurde.